Für einen nachhaltigen Finanzmarkt

EthikBank unterstützt Idee einer europäischen Ratingagentur

Die Finanzmärkte sind aus dem Ruder gelaufen, weil immer mehr Geld mit Geld verdient wurde und wird. Das Fachwort dafür heißt Spekulation, die bis zu einem bestimmten Maß gesellschaftlich akzeptiert ist. Seitdem die Spekulanten jedoch mit dem Schicksal ganzer Staaten spielen, steckt die Finanzbranche in einer tiefen moralischen Krise. Diese so mächtig gewordene Industrie muss auf den Pfad der Tugend zurückkehren, denn ihre originäre Rolle ist es, reale Wirtschaftskreisläufe in Gang zu halten.

Deshalb setzt sich die EthikBank für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer ein, die Spekulation eindämmen kann. Verhindern kann die Steuer Spekulation aber nicht. Dafür könnte im besten Falle ein Hebel sorgen, der vor jeder Investitionsentscheidung steht: das ökonomische Research.

Derzeit teilen drei Oligopolisten den Weltmarkt unter sich auf: Standard & Poor’s, Fitch, Moodys. Diese Ratingagenturen sind in Verruf geraten, weil ihre Bewertungsmaßstäbe einseitig und nicht zu durchschauen sind. Alles was zählt, ist Profit. Damit spielen die Ratingagenturen aus Amerika den Spekulanten in die Hände – mit irreparablen Folgen für die Menschheit.

Weil auf diesem Fundament ein fairer und nachhaltiger Finanzmarkt nicht möglich ist, hat die Deutsche Umweltstiftung eine Initiative gestartet, deren Ziel es ist, eine nachhaltige, gemeinnützige, faire und transparente Ratingagentur für Europa zu gründen. Das ist im Moment noch eine Vision. Im ersten Schritt geht es um die Erstellung einer Machbarkeitsstudie und die Akquise der dafür nötigen Finanzen.

Jetzt Aufruf unterstützen

Die EthikBank unterstützt diese Initiative. Wenn Sie das auch so sehen, unterzeichnen Sie den Aufruf zur Gründung einer europäischen Ratingagentur, die nachhaltig, fair und transparent arbeitet!

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