Förderprojekte
Die EthikBank fördert je ein Ethik-, Frauen- und Umweltprojekt. Auch die Kunden der EthikBank können diese Projekte durch die Wahl eines Förderkontos unterstützen. Die Idee basiert auf einer langfristigen Begleitung und einem gemeinsamen Engagement von Bank und Kunden.
Darüber hinaus rufen wir unsere Kunden jedes Jahr im Advent zu unserer traditionellen Weihnachtsspenden-Aktion auf. 2012 konnten wir auf diese Weise einer Kinderspezialklinik in Fukushima helfen. Mehr als 5.300 Euro haben unsere Kunden dafür gespendet. Ein herzliches Dankeschön!
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Ethikprojekt
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Frauenprojekt
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Umweltprojekt
Ziel des Ethikprojektes
Unterstützung von Kinderheimen in Bulgarien
Projektpartner
Verein zur Förderung bulgarischer Kinderheime e. V.
Kurzbeschreibung
Das Ethikprojekt der EthikBank hat im Jahr 2009 sein 10-jähriges Bestehen gefeiert. Inzwischen begleitet der Verein mehr als 250 Kinder in drei bulgarischen Heimen auf ihrem Weg in deren späteres Leben außerhalb der geschützten Heimmauern. Nachdem der Verein mit dem Kinderheim „Maria Luisa“ in Plovdiv das modernste Waisenhaus Bulgariens errichtet hat, geht es nun um die berufliche Zukunft der Kinder. Ziel ist es, die Kinder nach ihrer Entlassung vor Gewalt, Kriminalität und Prostitution zu bewahren. Drei Teilprojekte stehen dabei im Mittelpunkt:
- Berufsausbildungsküche: Dort erlernen Jugendliche den Beruf eines Kochs.
- Schneider-Lehrwerkstatt im Kinderheim „Maria Luisa“
- Therapiezentrum bestehend aus einem mobilen Einsatzteam von Psychologen, Therapeuten und Traumaexperten.
Aktueller Projektstand
„Was machen „unsere“ Kinder, wenn wir sie nach 18 Jahren aus der Obhut des Heims entlassen müssen?“ – Das ist aktuell eine der drängensten Fragen in den Heimen. Genauso wenig wie sie möchten wir, dass die Jugendlichen in Gewalt und Kriminalität abzurutschen. Deswegen freuen wir uns, dass sich der Verein zur Förderung Bulgarischer Kinderheime 2012 verstärkt für die Ausbildung von Jugendlichen einsetzte. In Bratsigovo und Plovdiv gibt es jetzt zum Beispiel zwei moderne Großküchen, in denen pro Jahr 59 behinderte Jugendliche eine Berufsausbildung erhalten.
Den Kindern im Heim „Maria Luisa“ kann oft schon mit ganz einfachen Dingen geholfen werden, die das Leben für sie ein bisschen schöner machen: Für die Kleinen sind es Stifte, Perlen und Bundpapier. Viele der Neuankömmlingen wissen nicht einmal, was basteln ist. Ältere Kinder können sich seit 2012 im Graffiti-Projekt künstlerisch austoben und bekommen so neues Selbstvertrauen.
Der Verein, der nach dem bewährten Prinzip „Hilfe durch Selbsthilfe“ arbeitet, sieht seine Mission nach 15 Jahren humanitärer Hilfe in Bulgarien erfüllt und hat beschlossen, sich aufzulösen.
Es wird aber ein neues Ethikprojekt geben, das wir im Frühjahr vorstellen.
Ziel des Frauenprojektes
Förderung von Mädchen und Frauen in Andkhoi und den umliegenden Dörfern.
Projektpartner
Afghanistan-Schulen - Verein zur Unterstützung von Schulen in Afghanistan e. V.
Kurzbeschreibung
Im September 2009 hat der Partner des Frauenprojekts der EthikBank sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Ziel des Vereins Afghanistan-Schulen ist es, der Jugend dort eine solide Ausbildung zu ermöglichen - vom Kindergarten bis zur Hochschulreife - und sie auf einen Beruf vorzubereiten. Durch die kriegerischen Auseinandersetzungen mangelt es im afghanischen Bildungssystem immer noch überall. Viele Schulen im Land sind zerstört oder stark beschädigt worden; in vielen Dörfern hat es nie eine Schule gegeben.
Aktueller Projektstand
Gemeinsam mit dem Verein Afghanistan-Schulen unterstützen wir Schulen in vier Bezirken im Nordwesten Afghanistans. Eine davon ist die Mädchenschule im kleinen Dorf Khancharbagh in der Steppe, zwölf Kilometer entfernt von der nächstgelegenen Kleinstadt Andkhoi. Weil immer mehr Mädchen die Schule besuchen möchten, soll dort 2013 ein neues Gebäude mit vier Klassenräumen gebaut werden.
„Dank der finanziellen Unterstützung der EthikBank und weiterer Spenden können wir das Projekt endlich in Angriff nehmen! Zum Schulbeginn im September 2013 können hoffentlich alle Mädchen aus Khancharbagh in einem ordentlichen Klassenraum unterrichtet werden“, freut sich die Vereinsvorsitzende Marga Flader.
Das Schulgebäude wurde 2004 eingeweiht. Es ist schon eine Weile viel zu klein für die inzwischen 1.104 Mädchen – obwohl in zwei Schichten unterrichtet wird und auch der Eingangsbereich der Schule, ein Lagerraum und der Raum des Hausmeisters für den Unterricht genutzt werden. 2012 musste die Schulleiterin 100 Mädchen abweisen. Das soll nicht wieder passieren.
Ziel des Umweltprojektes
Schutz der bedrohten Baikalrobbe und Naturschutz am Baikalsee.
Projektpartner
Global Nature Fund (GNF)
Kurzbeschreibung
Der Schwerpunkt der Arbeit des Global Natur Fund liegt im weltweiten Seen- und Feuchtgebietsschutz sowie im Schutz von Kulturlandschaften. Zentrales Projekt ist die Initiative Living Lakes. Diesem globalen Netzwerk gehören inzwischen 58 Seen und Feuchtgebiete an, an denen die Umsetzung der Agenda 21 durch Nichtregierungs- und Regierungsorganisationen erfolgt. Die wichtigsten Seen sind der Baikalsee, das Pantanal-Feuchtgebiet, das Tote Meer, der Bodensee und der Viktoriasee.
Aktueller Projektstand
„Nerpa im Focus" – so heißt das neue Projekt des Global Natur Fund zum Schutz der Baikalrobbe. Dafür halfen junge Freiwillige auf den Ushkany-Inseln, der größten Robbenkolonie, beim Errichten einer neuen Rangerhütte. Sie haben einen Solargenerator angebracht. Entstanden ist außerdem eine Beobachtungsplattform, von der die Besucher einen einmaligen Blick auf die Robben haben. Ziel des Projektes ist es, den Wissensstand und die Bewusstseinsbildung in den Gemeinden der Baikalregion zu verbessern. Die Menschen sollen ob der Einzigartigkeit der Baikalrobbe und ihres Lebensraumes möglichst genau Bescheid wissen, damit sie diesen schützen können. Ab Juli gibt es weitere Projekte und Sommercamps in dieser Region. Mehr erfahren Sie im aktuellen Jahresbericht.

