Prinzipien und Werte

Wir fördern

je ein Frauen-, Ethik- und Umweltprojekt. Auch Sie können unseren Projektpartnern helfen, indem Sie sich bei Ihrer Geldanlage für eine Fördervariante entscheiden.

Wir fordern

die Einführung einer Finanztrans- aktionssteuer und die Verwendung dieser Steuereinnahmen für die Bekämpfung der weltweiten Armut!

Das EthikBank-Prinzip

unterscheidet uns von konventionellen Banken:

Geschichten über die EthikBank®

Kurzversion

Die EthikBank® ist Bank des Jahres 2006

Die EthikBank® ist eine ethisch-ökologische Direktbank, die das Geld ihrer Kunden für Mensch und Natur investiert. Basis dafür sind ihre strengen Anlagekriterien. Als erste gläserne Bank legt die EthikBank® bis ins Detail offen, wie und wo sie das Geld ihrer Kunden investiert. "Immer mehr Kunden, Deutsche wie Österreicher, sagen uns, dass sie mit der Wahl der EthikBank® ihre persönliche Finanzreform eingeleitet haben" sagt Sylke Schröder, Vorstand der EthikBank®.

Langversion

Die EthikBank® kauft keine Wertpapiere von Firmen, die Atomkraftwerke bauen oder betreiben, die Saatgut gentechnisch verändern oder im Geschäft mit Militärwaffen mitmischen. Sie sagt NEIN zu Unternehmen, die ozonzerstörende Chemikalien herstellen oder Kinder zur Arbeit ausnutzen. Bei Staatsanleihen achtet die Bank darauf, dass die ausgewählten Länder die Menschen- und Bürgerrechte beachten. All das legt sie bis ins Detail offen: Im Internet kann jeder nachlesen, in welche Anleihen und Pfandbriefe die Bank investiert und für welche Zwecke die Ökokredite verwendet werden. In Einzelfällen bezieht die Bank ihre Kunden in anlagepolitische Entscheidungen ein.

Transparenz ist für die EthikBank® ein hohes Gut. Diese setzt sich fort bei Produkten und Preisen. Die Angebote der EthikBank® sind einfach und verständlich, und die Preise kommen weitgehend ohne Sternchen und Nebenbedingungen aus. Die EthikBank® bietet ihren Kunden Geldanlagen mit kurz- bis langfristigem Anlagehorizont sowie Girokonten für verschiedene Zielgruppen: Das MikroKonto zum Beispiel ist ein Konto für überschuldete Menschen, die bei keiner anderen Bank mehr ein Konto bekommen. Darüber hinaus bietet die EthikBank® Kredite an: Der ÖkoKredit ist ein Kleinkredit für ökologische und soziale Projekte. Im Januar 2009 ist mit dem ÖkoBaukredit eine umweltschonende Baufinanzierung hinzugekommen. „Grüne“ Investmentfonds und ein Onlinedepot einschließlich Ethik-Kompass ergänzen die Produktpalette für Privatkunden.

Kunden, die noch mehr Verantwortung übernehmen wollen, können sich für ein Förderprodukt entscheiden. 0,25 Prozentpunkte ihrer Zinsen überweist dann die Bank an ein bulgarisches Waisenhaus, eine Mädchenschule in Afghanistan oder an eine Initiative zum Schutz der sibirischen Baikalrobbe.

Ihren Firmenkunden bietet die Bank ein Geschäftskonto, ein Stiftungskonto und diverse Geldanlagen an. Kredite an Firmenkunden vergibt sie nicht. Dafür schreibt sie im Turnus von zwei Jahren ihren Nachhaltigkeitspreis aus, mit dem mittelständische Unternehmen ausgezeichnet werden.

Die Kundeneinlagen sind in unbegrenzter Höhe geschützt, denn die EthikBank® ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) angeschlossen. Es handelt sich um das älteste, ohne Staatshilfe finanzierte Bankensicherungssystem der Welt.

Für ihr gesellschaftliches Engagement wurde die EthikBank® im Jahr 2006 von der Oskar-Patzelt-Stiftung zur Bank des Jahres gekürt. Die Stiftung würdigte das Förderkonzept der Bank, insbesondere für das MikroKonto und den ÖkoKredit.

Wie alles begann

"Wir sind Banker mit Leib und Seele“, sagt Sylke Schröder, Vorstand der EthikBank®. „Aber wir sind uns unserer Verantwortung in diesem Geschäft bewusst. Unser wirtschaftlicher Erfolg geht deshalb nicht auf Kosten anderer Menschen.“

So beginnt eine Erfolgsgeschichte aus Thüringen: Unmittelbar nach der Wende wird aus der „Bank für Handwerk und Gewerbe“ in der 11.500-Einwohner-Stadt Eisenberg bei Jena wieder eine Volksbank. Damit lebt eine alte Tradition auf. 1868 nämlich hatte eine Handvoll Handwerker in Eisenberg die Idee des Sozialreformers Hermann Schulze-Delitzsch aufgegriffen und eine Kreditgenossenschaft gegründet. Gemeinsam wollten sie ihre Liquidität verbessern und durch gemeinsames Auftreten die Einkaufspreise senken, dabei aber ihre Selbstständigkeit bewahren.

So entstand im damaligen industriellen Herzen Deutschlands eine der ersten genossenschaftlichen Banken. Die Bank, die in ihrer mehr als 140-jährigen Geschichte viele Höhen und Tiefen erlebte und um die Wendezeit wirtschaftlich stark angeschlagen war, steigt nur wenige Jahre später auf wie Phönix aus der Asche. Die Volksbank Eisenberg eG ist eine eigenständige Bank, eine der kleineren Genossenschaftsbanken in Deutschland und eine der erfolgreichen.

Woran liegt das? „Wenn wir eine gute Idee haben, diskutieren wir darüber, dann entscheiden wir und dann wird angepackt und umgesetzt“, erzählt Sylke Schröder. 1995 hatte man eine gute Idee. Das damalige Rechenzentrum der Bank in Kassel wollte ein Call-Center aufbauen und suchte eine Pilotbank. Die Eisenberger sagten zu und stiegen ein in den neuen Markt der Direktbanken.

Ab diesem Zeitpunkt bot man bundesweit ein Tagesgeldkonto und andere Bankdienstleistungen an. Tagesgeld war damals relativ neu und die Kunden zeigten sich zunächst skeptisch. Ein Hinweis im Abonnentenbrief des Wirtschaftsmagazins „Capital“ brachte den Durchbruch. Weitere Veröffentlichungen in Zeitungen und Magazinen folgten. Inzwischen hat die Volksbank Eisenberg DIREKT etwa 2000 Kunden bundesweit gewonnen – viele von ihnen durch Mund-zu-Mund-Propaganda.

„Nach einiger Zeit merkten wir: Wir wollen in die Gesellschaft wirken und unserer ethischen Verantwortung gerecht werden“, erinnert sich der Vorstandsvorsitzende Klaus Euler. Die Volksbank Eisenberg DIREKT bot ihren Kunden von nun an Förderkonten an. Wer wollte, konnte 0,25 Prozentpunkte seiner Zinsen für eines von drei Förderprojekten spenden. Viele Zeitungen und Zeitschriften berichteten über dieses Angebot. Einige Journalisten und Nichtregierungsorganisationen hakten nach: Reicht es aus, Geld zu spenden? Wäre es nicht besser, die ganze Geschäftspolitik der Bank an ethisch-ökologischen Anlagekriterien auszurichten? „Schließlich entschieden wir uns, die EthikBank® als eigene Marke zu gründen, um das Vertrauen der Anleger in unsere Kompetenz und Eigenverpflichtung zu stärken“, berichtet Sylke Schröder.

Ein dreiviertel Jahr später, im Dezember 2002, nahm die EthikBank® ihre Geschäfte auf. Schon der Auftritt vier Wochen davor auf der Düsseldorfer Anlegermesse war ein Riesenerfolg. Viele Besucher ermutigten die Banker aus Eisenberg. Experten bestätigten: „Ethisch-ökologische Geldanlage haben Zukunft.“

Bereits in ihrem vierten Geschäftsjahr wurde die EthikBank® für ihr gesellschaftliches Engagement von der Oskar-Patzelt-Stiftung zur „Bank des Jahres 2006“ gekürt. Die Stiftung würdigte vor allem das
Förderkonzept der Bank, insbesondere für das MikroKonto und den ÖkoKredit.

Inzwischen vertrauen rund 12.000 Kunden (Stand: März 2011) der Bank. Das Ziel der EthikBank® definiert Sylke Schröder so: „Ein gesundes Wachstum, begeisterte Kunden und eine tragende Rolle im Markt der alternativen Banken. Es ist uns ein Herzensanliegen, die gesellschaftliche Bedeutung des Geldes ins Land hinauszutragen und im Bewusstsein möglichst vieler Menschen etwas auszulösen.“

Sylke Schröder, Vorstand der EthikBank

Alternativtext: Sylke Schröder

„Noch keine Minute war mir bei der EthikBank® langweilig“, sagt Sylke Schröder. Kein Wunder, denn die heutige Vorstandsfrau gab einst den Anstoß für die Gründung der genossenschaftlichen Direktbank, die man mit einer konsequenten Anlagepolitik und beispielloser Offenheit verbindet.

Die Idee, eine ethische Bank zu gründen und sich den Erwartungen einer kritischen Zielgruppe zu stellen, hatte Sylke Schröder zusammen mit ihrem Kollegen Klaus Euler, dem Vorstandsvorsitzenden der Volksbank Eisenberg eG. Das liegt mehr als zehn Jahre zurück und basiert auf dem Angebot der Bank, Geld in so genannten Förderkonten anlegen zu können. Gegründet wurde die EthikBank® im Jahr 2002 als Zweigniederlassung der Volksbank Eisenberg eG. Aus den ersten Gedanken hat sich ein schlüssiges Bankkonzept entwickelt, welches die ethische Verwendung der Kundeneinlagen ins Zentrum rückt und diese bedingungslos offen legt.

Zur Bankerin ist Sylke Schröder relativ spät geworden. 1966 in Jena geboren und in Ostthüringen aufgewachsen, macht sie von 1982 bis 1984 eine Ausbildung zur „staatlich geprüften Sekretärin“ und arbeitet einige Jahre in diesem Beruf. Im Jahr 1992 kommt Sylke Schröder zur Volksbank Eisenberg. Dort beginnt sie ihre Laufbahn als Vorstandssekretärin, wird Direktionsassistentin und kümmert sich um den Aufbau der Marketing- und Vertriebsorganisation. Im Jahr 2000 erhält sie Prokura. Inzwischen ist Sylke Schröder ausgebildete Bankkauffrau und diplomierte Bankbetriebswirtin. Ihre Vorstandsqualifikation erwarb sie in den Jahren 2006 bis 2007 an der Akademie Deutscher Genossenschaften (ADG) in Montabaur.

Sylke Schröder hat einen erwachsenen Sohn und lebt mit Ihrem Lebenspartner in Weimar.

Sylke Schröder in Senat der Deutschen Umweltstiftung berufen

Im April 2011 ist sie in den Senat der Deutschen Umweltstiftung berufen worden.

Darüber hinaus ist Sylke Schröder Kuratorin der Evangelischen Akademie Thüringen.

Häufige Fragen an die EthikBank

Wofür verwendet die EthikBank das Geld ihrer Kunden?

Ausschließlich für Kredite und Wertpapiere, die den strengen Anlagekriterien der EthikBank genügen. Die sozialökologische Anlagepolitik besteht aus einem Mix aus Tabu- und Positivkriterien.

Was bedeutet „gläserne Bank“?

Das heißt, dass wir unsere Geschäfte bis ins Detail offenlegen. EthikBank-Kunden können so jederzeit nachschauen, in welche Wertpapiere die EthikBank das Geld ihrer Kunden investiert und wofür die Ökokredite verwendet werden.

Wie sicher ist mein Geld bei der EthikBank?

Sehr sicher. Die EthikBank ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) angeschlossen. Es handelt sich um das älteste, ohne Staatshilfe finanzierte Bankensicherungssystem der Welt. Damit sind alle Bankguthaben unserer Kunden in unbegrenzter Höhe geschützt.

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Mehr Informationen

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Claudia Bioly antwortet gern.

claudia.bioly@ethikbank.de 

036691-58104

0176-99944522

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Pressestimmen auf einen Blick

Für Gründliche

Presseberichte, die über die EthikBank veröffentlicht wurden

Genossenschaften im Porträt

Im Internationalen Jahr der Genossenschaften präsentieren wir jeden Monat einen Genossenschaftskunden.