Das Schwarze Schaf

Viele Unternehmen wollen dem Trend der Nachhaltigkeit folgen. Melanie Thurm ermöglicht ihren Kunden bei Veranstaltungen etwas grüner zu agieren. Mehr als 13 Jahre arbeitet sie schon im Veranstaltungsbereich, davon zehn Jahre als Projektleiterin in namhaften Agenturen, in denen mehr der Profit, also das schnelle und effektive Abarbeiten, im Vordergrund stand als ein nachhaltiges Konzept mit Liebe zum Detail. Als Geschäftsführerin der Agentur „Das Schwarze Schaf“ möchte sie dies ändern. Die nachhaltige Lebensweise, die sie bereits privat umsetzt, hat sie 2012 auch beruflich neue Wege gehen lassen. Im Januar 2013 gründete sie die Agentur „Das Schwarze Schaf“.

Der Claim – Die Andersmacher ist bis heute Programm

Melanie Thurm beschreibt sich selbst als „schon immer anders“ in ihrer Persönlichkeit. Bereits als Angestellte hat sie sich mit Ihren Grundsätzen von Nachhaltigkeit im Gegensatz zu profitorientierten Projekten als Außenseiter gefühlt. Dies hat die Namensfindung erleichtert und eine unverkennbare Marke geschaffen. Nun versucht sie, gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen, jede Veranstaltung so grün wie möglich zu machen. Dabei beginnt sie schon in ihrer eigenen Agentur: der Strom ist von Greenpeace und das Papier recycelt, die Geräte stromsparend.
Ein weiterer wichtiger Punkt der Philosophie ist auch die Fairness. Alle Partner, egal ob Kunde oder Lieferant, begegnen sich auf Augenhöhe und gehen fair miteinander um. Auch die Mitarbeiter leben diese Werte die „das Schwarze Schaf“ ausmachen. Deshalb empfindet Melanie Thurm die Arbeit auch mehr als ein Miteinander mit alten Bekannten.
Bei der Umsetzung von Kundenveranstaltungen versuchen die Anders-macher so nachhaltig wie möglich zu handeln. Natürlich immer nur soweit wie der Kunde dies mitmacht. Die Anreise zum Veranstaltungsort wird beispielsweise mit Bus oder Bahn organisiert bzw. wird schon in der Angebotserstellung empfohlen auf Ziele auszuweichen, bei denen die Anreise ohne Flugzeug möglich ist. Dabei merkt Melanie Thurm aber oft, dass es den Entscheidern schwer fällt auf die Bequemlichkeit der Gäste zu Gunsten der Nachhaltigkeit zu verzichten. „Wenn die Ansprüche der Kunden und der Agentur in Sachen Philosophie und Nachhaltigkeit zu weit auseinander driften, verzichtet die Agentur auch schon mal auf die Annahme des Projektes. Das kommt aber sehr selten vor, denn die meisten Kunden schätzen gerade diesen Ansatz und kommen genau deswegen.“ Ein weiterer Grundsatz auf den die Andersmacher Wert legen: Die eingesetzten Speisen und Getränke sind immer regional, denn es muss nicht immer Kaviar sein. Viel mehr spielt die Qualität der Produkte und die raffinierte Zubereitung eine wichtigere Rolle. Bleibt nach der Veranstaltung Material übrig, wird es gespendet. So finden zum Beispiel Handtücher oder Teppiche oft eine neue Heimat in Kindertagesstätten, bei Familien-verbänden oder der Caritas.

Wie die EthikBank hat auch die Agentur „Das Schwarze Schaf“ das Bestreben, soziale Projekte zu unterstützen. Bei der Vielzahl an bereits bestehenden sozialen Projekten haben Sie sich schon in der Gründungsphase entschieden, ein eigenes Projekt zu starten. Hierfür wurde eigens die Marke "Die Bunten Schafe" ins Leben gerufen. Auf dem Foto ist die Vereinsvorsitzende der bunten Schafe, Cornelia Rauscher, mit dem Namensgeber des Vereins zu sehen.
Ziel des Vereins ist es alleinerziehenden Berufstätigen, die oftmals an der Armutsgrenze leben und sich keinen Urlaub leisten können, eine Auszeit vom Alltag zu ermöglichen. Im Ehrenamt organisieren die Mitarbeiter der Schwarzen Schafe das summer camp und führen es auch durch. In diesem Jahr findet das summer camp bereits zum 3. Mal statt. Aber nicht nur, dass sie das Projekt in Eigenregie organisieren, ein Teil der erwirtschafteten Gewinne fließt ebenfalls in das soziale Projekt.

Das Schwarze Schaf und die EthikBank

Die Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt ist in einer so schnelllebigen Branche eine Herausforderung, aber Melanie Thurm ist der Überzeugung, dass sie sowohl im Büro als auch auf Veranstaltungen Akzente setzt die dieser Verantwortung Ausdruck verleihen. Auch mit kleinsten Bausteinen möchte sie, wo immer dies möglich ist, alles etwas „grüner“ gestalten.
Diese Mentalität spürt man auch im Bezug auf ihre Bankverbindung. Mit der EthikBank fühlt sich Melanie Thurm freundschaftlich verbunden, auch hier meint sie sei es, wie Freunde finden, es passt einfach. Außerdem setze der Name bereits einen Akzent. Für sie spielt auch die Regionalität der Bank und das Auftreten eine wichtige Rolle. Wert legt sie ebenfalls auf eine Partnerschaft auf Augenhöhe die immer ein Geben und Nehmen beinhaltet.

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Mehr Informationen

Zum Nachlesen

Das gesamte Interview mit Melanie Thurm (rechts im Bild) können Sie sich auch hier herunterladen.