Prinzipien und Werte

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Das EthikBank-Prinzip

unterscheidet uns von konventionellen Banken:

Ausbildungsbeginn auf dem Bauernhof

20.08.2014

Von der Schulbank in den Stall – ein ganz schön harter Wechsel, vor allem wenn man eigentlich Bankkaufmann oder Fachinformatiker lernt. Das Landwirtschafts- praktikum zu Beginn ist aber für alle Auszubildenden der EthikBank Pflicht - und das schon seit 8 Jahren. Es vermittelt den künftigen Bankern zusätzliche Sozialkompetenz und direkten Einblick in die Arbeitswelt vieler Kunden. Auch unsere fünf neuen Azubis haben sich schnell an die Arbeit mit Schaufel und Mistgabel gewöhnt – das Praktikum macht Spaß, auch wenn es Blasen an den Händen gibt.

    Azubis der EthikBank striegeln Pferde und misten Ställe aus

    Landwirtschaftspraktikum erweitert den Horizont 

    Bastian Resch und Daniel Fietsch helfen im Kuhstall: Sie misten aus, verteilen Stroh, reinigen Aluminiumkannen und Rohrleitungen, und beide machen das richtig gut. Das ungewöhnliche Praktikum bei der Agrargenossenschaft Buchheim-Crossen, fernab von Akten, Kreditverträgen und Computern, finden sie anstrengend, aber gut. Vor allem weil es ihnen für vier Wochen die Tür zu einer völlig anderen Arbeitswelt öffnet.

    „Wir finden es wichtig, dass unser Banknachwuchs am Beginn der Ausbildung, die insgesamt ja sehr kopflastig ist, bewusst körperliche Arbeit kennen und wertschätzen lernt“, sagt Klaus Euler, Vorstandvorsitzender der EthikBank. „Wir schärfen damit den Blick der jungen Leute auf Arbeitswelten und Bedürfnisse unserer Kunden und beugen eventuellen Hochnäsigkeiten vor.“ Außerdem eröffne das Praktikum bei der Agrargenossenschaft die Möglichkeit, nachhaltig ökologisches Wirtschaften direkt vor Ort in der Praxis zu erleben. 

    Während Bastian und der künftige Fachinformatiker Daniel den Kuhstall aufmischen, kümmern sich ihre Kolleginnen Saskia Jesumann, Sarah Holz und Jenny Schlichting um die Pferde. Auch sie misten Ställe aus und fahren Schubkarrenweise Heu und Stroh durch die langen Boxengänge. Reiterhofromantik steht dabei nicht im Vordergrund. 

    „Es ist schon eine Umstellung“, sagt die sechzehnjährige Sarah. „Von der Schule in diesen richtig harten Arbeitsalltag.“ Aber während sie sich in den ersten drei Tagen immer mal gefragt habe, wie sie vier Wochen lang durchhalten solle, sei sie inzwischen richtig gut angekommen: „Es ist Routine geworden, da nimmst du dann eben auch ganz selbstverständich von alleine den Besen in die Hand.“ 

    Bilderbuch

    • 1- Sarah Holz beim Ausmisten.
    • 2 - Saskia Jesumann liebt Pferde.
    • 3 - Vom Stall geht's auf die Koppel (v.l.Saskia Jesumann & Sarah Holz)
    • 4 - Viel arbeit aber auch sichtlich Spaß dabei! Saskia Jesumann und Sarah Holz
    • 5 - Daniel Fietsch kümmert sich um ein neugeborenes Kälbchen.
    • 6 - Zeit zum durchatmen.  v.l.: Jenny Schlichting, Saskia Jesumann, Sarah Holz
    • 7 - Jenny, Saskia und Sarah liefern sich eine kleine Heuschlacht.
    • 8 - Bastian Resch und Daniel Fitsch üben sich im Schubkarrenrennen.

    Bilder: Nr. 1 - 5 © Katrein Brenner/ Fotostudio Arlene Knipper-Berg

    Bilder: Nr. 6 - 8 © Volksbank Eisenberg

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