Prinzipien und Werte

Das EthikBank-Prinzip

unterscheidet uns von konventionellen Banken:

Ethik-Research

Wichtige Partner im Ethik-Research

Unser Ethik-Research wäre nicht möglich ohne langjährige Partner und öffentlich zugängliche Informationen, die uns helfen, die soziale und ökologische Qualität von Staaten und Unternehmen beurteilen zu können. Stellvertretend für alle, gehen wir hier auf zwei Akteure ein, die für unsere Arbeit besonders wertvoll sind und denen wir aufgrund ihrer fundierten Recherchen zu besonderem Dank verpflichtet sind:

imug – Beratungsgesellschaft für sozialökologische Innovationen

Die EthikBank greift zum Großteil auf die Untersuchungen des imug zurück, das langjährige Erfahrungen in der sozialökologischen Unternehmensanalyse und –bewertung hat. Die Gesellschaft kooperiert mit internationalen Rating-Agenturen, unter anderem mit dem Ethical Information and Research Service (EIRIS), London. Die Auswahlkriterien der EthikBank basieren auf der EIRIS-Methodologie.

Die Unternehmensanalyse erfolgt auf Basis interner und externer Quellen. Eine zentrale Rolle spielen Fragebögen, die die Unternehmen jährlich beantworten. Ausgewertet werden zudem Unternehmenspublikationen, wie Geschäftsberichte, Personal- und Sozialberichte, Umweltberichte, Mitarbeiterzeitungen und Nachhaltigkeitsberichte. Und schließlich wertet das imug eine Vielzahl externer Informationsquellen aus, zum Beispiel Berichte von Nichtregierungsorganisationen (u. a. Amnesty International, Greenpeace, Tierschutzorganisationen, Anti-Rüstungsinitiativen). Dazu gehört auch das regelmäßige Clipping von Tages- und Wochenzeitungen. Für spezielle Kriterien, wie Rüstung oder Atomenergie, greift die Gesellschaft auf besondere Datenquellen zurück, z. B. Jane's Defence Weekly oder World Nuclear Industry Handbook.

Fazit: Die Unternehmensbewertung des imug führt harte und weiche Faktoren zusammen. Die Recherche basiert auf zahlreichen Quellen und wird partiell durch Unternehmensbesuche ergänzt. Auf dieser Grundlage bewertet die EthikBank die Forschungsergebnisse des imug.

Grenzen bei kapitalmarktorientierten Unternehmen

Eine Informationsquelle für das imug sind Bilanzen und andere veröffentlichungspflichtige Dokumente. Dabei muss erwähnt werden, dass - bei aller Sorgfalt - auch die beste Ethik-Forschung an Grenzen stößt. Das ist dann der Fall, wenn Unternehmen relevante Nachrichten nicht veröffentlichen müssen und dies auch nicht freiwillig tun. Grundsätzlich ist dabei zu unterscheiden zwischen dem Umsatzanteil und Beteiligungen an kritischen Geschäftsbereichen. 

Die Ethik-Forschung des imug ergründet, welchen Anteil kritische Geschäftsfelder am Gesamtumsatz eines Unternehmens haben. Bei den meisten Negativkriterien liegt die Umsatzgrenze bei 0 Prozent:

Negativkriterien der EthikBank

Grenzen der Ethik-Forschung

Besitz oder Betrieb von Atomkraftwerken *

0 Prozent

Betrieb von Kohlekraftwerken

0 Prozent

Förderung von Kraftwerkskohle

5 Prozent

Militärwaffenproduktion

0 Prozent

Grüne Gentechnik

0 Prozent

Kinderarbeit

Arbeitnehmerrechte

Ausschluss von Unternehmen, die eklatant gegen die ILO-Kernarbeitsnorm verstoßen

Atomstromanteil bei Staaten

25 Prozent

Pornographie

3 Prozent

Glückspiel

0 Prozent

* Darüber hinaus schließen wir Unternehmen aller Branchen aus, die mehr als fünf Prozent ihres Umsatzes mit dem Verkauf von Atomstrom oder der Lieferung wichtiger Produkte und Dienstleistungen für Atomkraftwerke erwirtschaften.

Unsere Ethik-Forschung berücksichtigt alle kritischen Beteiligungen ab 25 Prozent, denn erst ab dieser Größe können Beteiligungsgesellschaften Einfluss auf die Geschäftspolitik nehmen (strategische Beteiligung). 

Weitere Research-Quellen

Darüber hinaus greifen wir zurück auf die Informationen der folgenden Organisationen, Indices und Berichte:

Informieren Sie sich auch über die nächste Stufe des EthikBank-Prinzips:

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Mehr Informationen

Für Eilige

Die Anlagekriterien der EthikBank auf einem Blick

Für Gründliche

Ausführliche Beschreibung der Anlagepolitik der EthikBank