Gemeinschaftliche und alternative Wohnprojekte

  • Umfangreiche Erfahrung in der Finanzierung von Wohnprojekten und Baugemeinschaften, auch über Mietshäuser Syndikat
  • Fester Ansprechpartner für den gesamten 
    Finanzierungsprozess
  • Individuelle Beratung und maßgeschneiderte Lösungen
  • Anschlussfinanzierung für bestehende Wohnprojekte

Finanzierungslösungen für gemeinschaftliches Wohnen

In Zeiten steigender Mietpreise und Wohnraumknappheit sind neue Wohnkonzepte gefragter denn je. Die EthikBank unterstützt diese Entwicklungen durch maßgeschneiderte Finanzierungslösungen für Wohnprojekte ohne Gewinnerzielungsabsichten, Wohngemeinschaften und andere gemeinschaftliche Wohnformen.

Wir verstehen, dass Wohnraum mehr als nur ein Dach über dem Kopf ist – es ist ein Ort des Lebens und der Gemeinschaft. Deshalb setzen wir uns für Finanzierungsmodelle ein, die soziale Verantwortung mit langfristiger Stabilität verbinden.

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Unsere Schwerpunkte:

  • Gemeinschaftliche Wohnprojekte in allen Rechtsformen: Egal ob Wohnbaugenossenschaften, Baugruppen oder Privatpersonen – wir bieten passende Finanzierungslösungen.
  • Vielfältige Immobilienprojekte: Von Neubauten über Altbausanierungen bis hin zu Umbauten und gemischt genutzten Immobilien.
  • Nachhaltigkeit im Fokus: Je mehr ein Bauprojekt für die Umwelt tut, umso geringer sind Ihre Kreditzinsen.
  • Anschlussfinanzierung: Läuft die Zinsbindung Ihres Wohnprojektes aus? Wir bieten maßgeschneiderte Anschlussfinanzierungen mit attraktiven Konditionen, damit Ihr Wohnprojekt weiterhin auf soliden finanziellen Beinen steht.

Ihre Vorteile bei der EthikBank

1. Persönlicher Kontakt und fester Ansprechpartner:

Bei uns haben Sie immer einen festen Ansprechpartner, der Sie durch den gesamten Finanzierungsprozess begleitet. Diese persönliche Betreuung sorgt für maßgeschneiderte Lösungen und schnelle Antworten auf Ihre Fragen.

Junge Familie mit Vater, Muter und Tochter steht vor einem modernen Haus und schaut in die Kamera.
2. Erfahrung und Expertise:

Mit unserer umfassenden Erfahrung in der Finanzierung von Wohnprojekten und unserer Expertise im ökologischen Bauen sind wir bestens gerüstet, um Ihr Projekt erfolgreich zu unterstützen.

3. Nachhaltige und faire Konditionen:

Bei der EthikBank legen wir großen Wert auf soziale und ökologische Kriterien. Dank unserer Förderkriterien profitieren Projekte, die besonders nachhaltig sind, von günstigen Zinsen.

Förderkriterien auf einen Blick

Unsere Vision: Gutes Wohnen für alle

In vielen deutschen Großstädten fehlen bezahlbare Wohnungen. Die EthikBank setzt sich dafür ein, diese Lücke zu schließen und Wohnraum für alle zugänglich zu machen. Unser Zukunftsbild vom guten Wohnen umfasst:

  • Bezahlbare Mieten: Ein angemessenes Verhältnis zwischen Einkommen und Wohnkosten.
  • Klimaverträgliches Bauen: Energieeffiziente und umweltfreundliche Bauweisen.
  • Gemeinschaftliche Wohnformen: Förderung einer guten Nachbarschaft und sozialen Vielfalt.
  • Spekulationsfreier Wohnraum: Immobilien, die der Spekulation entzogen sind, um Wohnen als Grundrecht zu sichern.

Für eine nachhaltige und soziale Wohnzukunft

Seit vielen Jahren begleiten wir erfolgreich zahlreiche innovative Wohnprojekte und Baugemeinschaften. Mitbestimmung, Nutzungsrechte und soziale Vielfalt stehen dabei im Mittelpunkt unserer Philosophie. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir noch mehr erreichen und dazu beitragen, dass Wohnraum für alle erschwinglich und nachhaltig gestaltet wird.

Funke Försterei

Ein Forsthaus mit Zukunft: Die Funke Försterei in Staakow wird zu einem solidarischen Wohnprojekt – ökologisch, gemeinschaftlich und bezahlbar.

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Baumhaus Weimar

Eine Halle wird Heimat: Das Baumhaus Weimar verwandelt Industriebrachen in lebendigen Wohnraum – solidarisch, nachhaltig und bezahlbar.

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D1 Eberswalde

Ein Haus wird Gemeinschaft: Das Danckelhaus in Eberswalde zeigt, wie aus einer WG ein selbstverwaltetes Wohnprojekt entsteht.

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Sie haben Fragen? Wir sind für Sie da!

Häufige Fragen zur Finanzierung von Wohnprojekten

Die Finanzierung von Wohnprojekten basiert auf mehreren Bausteinen: Eigenkapital, Bankdarlehen und Direktkrediten bzw. Nachrangdarlehen aus dem Umfeld. In der Praxis sollten ca. 30 % Eigenmittel inklusive Direktkrediten eingebracht werden. Entscheidend ist ein tragfähiges Konzept mit langfristig stabilen Mieteinnahmen und einer klar strukturierten Projektorganisation.

Die wichtigste Sicherheit ist die Immobilie selbst. Dies geschieht, über einen Grundbucheintrag. Zusätzlich werden die zukünftigen Mieteinnahmen an die Bank abgetreten. Je nach Projektstruktur können weitere Sicherheiten erforderlich sein. Wichtig ist eine langfristig stabile Finanzierung, die auch bei Zinsänderungen tragfähig bleibt.

Eine Anschlussfinanzierung wird notwendig, wenn die Zinsbindung eines bestehenden Kredits endet. Ziel ist es, die Finanzierung langfristig zu sichern und wirtschaftlich stabil zu halten. Gerade bei Haus- und Wohngemeinschaften empfiehlt sich eine frühzeitige Planung, um Zinsrisiken zu minimieren und passende Finanzierungslösungen rechtzeitig zu sichern.

Die Gesamtfinanzierungsdauer liegt in der Regel bei bis zu 30 Jahren. Wurde bereits eine Erstfinanzierung genutzt, reduziert sich die mögliche Restlaufzeit entsprechend. Bei größeren Modernisierungen, etwa einer Dachsanierung, kann sich die Finanzierungsdauer verlängern, da sich die Restnutzungsdauer der Immobilie erhöht.

Üblich sind Zinsbindungen von 10 bis 15 Jahren. Darüber hinaus können zusätzliche Bausteine wie Bausparlösungen eingesetzt werden, um sich langfristig gegen steigende Zinsen abzusichern. Gerade für Wohnprojekte ist Planungssicherheit entscheidend, um stabile Mieten und eine verlässliche Finanzierung über viele Jahre zu gewährleisten.

Beim Mietshäuser Syndikat gründen die zukünftigen Bewohner einen Verein, der Mehrheitsgesellschafter einer Haus-GmbH wird (ca. 51 %). Das Mietshäuser Syndikat hält die restlichen Anteile. Eigentümer der Immobilie und Kreditnehmer wird die Haus-GmbH. Dieses Modell sichert langfristig gemeinschaftliches Eigentum. Wir arbeiten seit vielen Jahren mit solchen Projekten zusammen und kennen die Anforderungen und Abläufe sehr genau. 

Nein, eine Finanzierung ist auch ohne Beteiligung des Mietshäuser Syndikats möglich. Wir begleiten unterschiedliche Modelle gemeinschaftlichen Wohnens – darunter GmbHs, Genossenschaften und Vereine. Entscheidend ist nicht die Organisationsform, sondern ein schlüssiges Konzept, eine stabile Finanzierung und eine verlässliche Projektstruktur.

In der Praxis wird meist ein gewisser Anteil an Eigenkapital erwartet, um Risiken zu reduzieren und die Finanzierung langfristig tragfähig zu gestalten. Fehlendes Eigenkapital wird in der Regel durch Direktkredite ersetzt. Grundsätzlich ist jedoch ein sehr überzeugendes Gesamtkonzept und eine starke Unterstützerstruktur ausschlaggebend. 

Wir finanzieren verschiedene Rechtsformen, die sich in der Praxis bewährt haben. Dazu zählen insbesondere Haus-GmbHs (z. B. im Mietshäuser Syndikatsmodell), Genossenschaften und Vereine. Wichtig ist eine klare Struktur mit verbindlichen Entscheidungswegen und eine Organisation, die langfristig wirtschaftlich stabil arbeiten kann.

Ein bestimmtes Effizienzlevel ist nicht zwingend vorgeschrieben. Entscheidend ist jedoch, dass die Restnutzungsdauer der Immobilie die Kreditlaufzeit um mindestens zehn Jahre übersteigt. So wird sichergestellt, dass die Finanzierung wirtschaftlich sinnvoll ist und die Immobilie langfristig genutzt werden kann.

Ansparmieten (zusätzliche Einzahlungen von Bewohnern in Form von Direktkrediten) sind ein interessantes Modell. Aktuell können diese jedoch nicht direkt in der Finanzierungsprüfung berücksichtigt werden. Für die Gesamtstruktur eines Projekts können sie dennoch eine wichtige Rolle spielen.

Ein Konto bei uns ist wünschenswert, aber keine Voraussetzung für die Finanzierung. Wichtig ist vor allem eine transparente und nachvollziehbare Finanzstruktur. Viele Projekte entscheiden sich dennoch bewusst für ein Konto bei uns, um Finanzierung und Zahlungsverkehr aus einer Hand zu organisieren.