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Aktuelle Pressemeldungen

EthikBank unterzeichnet zweiten offenen Brief an die EU-Kommission

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Fossile Brennstoffe haben in nachhaltigen Fonds nichts zu suchen! 

Laut Sustainable Finance Disclosure (SFDR) dürfen sich Fonds nur „nachhaltig“ oder „klimafreundlich“ nennen, wenn sie fossile Unternehmen aus ihrem Portfolio ausschließen. Bereits im Oktober 2025 forderten wir in einem ersten offenen Brief dazu auf, dass alle EU-SFDR-Kategorien Unternehmen ausschließen, die neue Projekte mit fossilen Brennstoffen entwickeln.    

Bis jetzt hat die Europäische Kommission diesen Ausschluss in zwei von drei Kategorien eingeführt: „nachhaltig“ und „Transition“. Doch das reicht nicht! Wir fordern die EU-Politiker auf, den Ausschluss fossiler Brennstoffe auch auf die Kategorie „ESG-Basics“ auszuweiten.  
  

Am 19. Februar erhielten Mitglieder des Europäischen Rates und des Europäischen Parlaments deshalb auf Initiative des NGO Reclaim Finance.org einen zweiten offenen Brief, den die EthikBank zusammen mit 132 weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen, Finanzinstitutionen, Wissenschaftler:innen und Expert:innen unterzeichnet hat.   
  
Die Botschaft des offenen Briefes ist eindeutig: Nur ein vollständiger Ausschluss von Unternehmen, die neue fossile Projekte entwickeln, aus allen drei EU-SFDR-Produktkategorien für nachhaltige Fonds schützt Klima, Glaubwürdigkeit und Anlegervertrauen. Das Europäische Parlament und die EU-Mitgliedstaaten müssen dies in diese Überarbeitung der SFDR aufnehmen!  

Unser Fazit:    

Unternehmen, die neue fossile Brenstoffprojekte entwickeln, blockieren den Übergang zu erneuerbaren Energien und verstärken die Abhängigkeit fossiler Importe. Zudem ist die Entwicklung neuer fossiler Energien unvereinbar mit den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens, das eine sofortige Einstellung der Nutzung fossiler Brennstoffe verlangt. Investitionen in neue fossile Entwicklungen täuschen also Anleger und fördern Greenwashing.  

Der vollständige Ausschluss aus allen SFDR-Kategorien ist essenziell, um Anleger zu schützen, die Klimaziele der EU zu erreichen und echte nachhaltige Investitionen zu fördern. Als nachhaltige Bank stehen wir klar hinter dieser Forderung. Ein glaubwürdiger europäischer Rahmen für nachhaltige Finanzprodukte darf keine Schlupflöcher für fossile Geschäftsmodelle enthalten. Die EU hat jetzt die Chance, ein starkes Signal für Klima, Biodiversität und faire Finanzmärkte zu setzen.

Fossile Brennstoffe haben in nachhaltigen Fonds nichts zu suchen!

Pressekontakt

Katrin Spindler

036691 - 862345

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© EthikBank

Toni Scheller, Katrin Spindler, Thomas Meyer

Katrin Spindler

Toni Scheller

Thomas Meyer

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Die EthikBank ist eine ethisch-ökologische Direktbank. Sie arbeitet deutschlandweit. Das Herz der Bank schlägt in ihren strengen sozial-ökologischen Anlagekriterien – einem Mix aus Tabu- und Positivkriterien. Im Gegensatz zu konventionellen Banken, investiert die EthikBank das Geld ihrer Kund:innen auf Basis dieser strengen ethisch-ökologischen Anlagekriterien. Dabei legt sie den Prozess des Ethik-Research im Internet (Ethik-Kompass) bis ins Detail offen. Dieser mündet in Positiv- und Negativlisten für Staaten und Unternehmen. Noch mehr Transparenz leistet die EthikBank in ihrer "Gläsernen Bank". Dort ist jeder einzelne Kundenkredit, jedes Wertpapier und jede Beteiligung veröffentlicht.  

Die EthikBank hinterfragt die Art und Weise wie Zinsen erwirtschaftet werden. Ist in den Zinsen eine Kriegsrendite erhalten, wird Kinderarbeit bei der Herstellung von Modekleidung akzeptiert, werden Atomkraftwerke betrieben oder ist das Unternehmen einfach nur korrupt? Wir distanzieren uns von aus unserer Sicht moralisch fragwürdigen Unternehmen und Staaten und beziehen Sie nicht in unsere Investitionsentscheidungen ein.

Die EthikBank ist frei von ideologischen, politischen, religiösen oder spirituellen Einflüssen. Sie ist für Menschen da, die Verantwortung in der Wirtschaft, für die Gesellschaft oder für die
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