Kreditprojekt "Alte Schule"

Alte Schule, Heynitz (Sachsen)

Es war ein Jugendtraum des Architekten Stefan Bunke, einmal in einer Kirche zu leben – Ausdruck einer Liebeserklärung an historische Häuser, in denen die Bewohner Teil einer Geschichte sein können. Der Traum ging nicht in Erfüllung, aber die Wirklichkeit ist nicht weit von ihm entfernt. Denn mittlerweile hat sich die 5-köpfige Familie ihr Nest in einer alten Schule in der Nähe von Meißen gebaut, in der Stefan Bunke auch seine Werkstatt für Architektur und Baustatik eingerichtet hat.

 

Der Kulturschutz alter Häuser ist für Stefan Bunke Berufsethos. So würde er zugunsten einer historischen Fassade auf deren Dämmung verzichten. Dass Stefan Bunke aus seiner Überzeugung zum ökologischen Bauen keine Ideologie macht, macht ihn glaubwürdig. Wenn er für einen Bauherren plant, sind dessen finanzielle Möglichkeiten ausschlaggebend. Ebenso das Potenzial des Gebäudes. Was ist vorhanden? Worauf kann ich bauen? So würden Lehmplatten in ein Fachwerkhaus passen, aber nicht in seine Alte Schule.

Stefan Bunkes Weg zur EthikBank

Intuition spielt im Leben von Stefan Bunke eine große Rolle. Deshalb greift er nie in die Schublade und ist stets bestrebt, einem Wohnhaus den Charakter eines Rückzugsortes einzuhauchen, was auch im innerstädtischen Bereich möglich ist. Ein Arbeitsort dagegen müsse den Geist beleben. Wer so denkt, möchte die Welt gern entschleunigen – ohne Wachstumszwang und unendliche Zinsvermehrung. So kam Stefan Bunke auf dem Höhepunkt der Finanzkrise zur EthikBank, die seine Alte Schule finanziert hat. Die Nutzfläche von 450 Quadratmetern verteilt sich auf Wohnung und Büro und lässt im Dachgeschoss noch eine Reserve.

Seine Berufswahl betrachtet Stefan Bunke als Fügung. Im Erstberuf Bauzeichner, ließ er sich später zum Bauingenieur ausbilden. Danach ein zweites Studium - Architektur an der TU Dresden. Dabei scheint es eine Ironie des Schicksals zu sein, dass er als junger Mann den Dienst an der Waffe verweigerte und zur Strafe mit Schaufel und Spaten als Bausoldat losziehen musste.

Beim Hauskauf nichts überstürzen

Der große Vorteil alter Häuser liegt für Stefan Bunke darin, abschnittsweise bauen zu können. Nichts überstürzen, lautet sein Credo: „Man sollte sich ein Jahr Zeit nehmen, ehe man sich für ein Haus entscheidet. Zeit, um abwägen zu können. Das geht nicht immer. „Es gibt einfach Häuser, bei denen man zugreifen muss.“ Dann wenn alles stimmt: Aussicht, Südseite, Grundstücksgröße, Lage und Vegetation.

In der Alten Schule in Heynitz stimmt alles. Von ihrem Haus aus blickt die Familie nicht nur hinaus in die Natur, die bis zum Erzgebirgskamm reicht. Die fünf Bewohner schauen auf Teiche, Wiesen und in einen Plenderwald. Sogar ein Schloss fällt in ihr Blickfeld. Das Haus liegt auf der gleichen Höhe wie der Kirchturm. Und so wundert es nicht, dass sich alle im Dorf von diesem Haus angezogen fühlen. Schließlich ist jeder hier in diese Schule gegangen. Die Einwohner freuen sich, dass Stefan Bunke ein wichtiges Gebäude im Ort erhalten halt. Deshalb öffnet die Schule gelegentlich ihre Türen - zu Vorträgen, Hausmusiken oder zum Tag des offenen Denkmals. Dann sitzen die Gäste auf den kleinen Holzstühlen ihres alten Klassenzimmers.

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