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Das EthikBank-Prinzip

unterscheidet uns von konventionellen Banken:

Gemeinsame Bilanz-Pressekonferenz

26.02.2013

Vor 10 Jahren wurde die EthikBank gegründet, um Kundeneinlagen nach sozial-ökologischen Kriterien zu verwalten. Auf dieser Basis will die Bank in den nächsten 10 Jahren ihr Kreditgeschäft deutlich ausbauen. Heute präsentierte sie in Erfurt die Zahlen ihres 10. Geschäftsjahres. Für die Mutter (Volksbank Eisenberg) war 2012 das 144. Geschäftsjahr.

Gute Entwicklung im Kundengeschäft und Betriebsergebnis

Bild v.l.: Vorstandsvorsitzender Klaus Euler und die Vorstandsmitglieder Sylke Schröder und Thomas Zahn (Foto: Karsten Heuke)

Erfurt. „2012 ist das Betriebsergebnis noch einmal kräftig gestiegen“, so eröffnet der Vorstandsvorsitzende Klaus Euler die gemeinsame Bilanz-Pressekonferenz der EthikBank und deren Mutter Volksbank Eisenberg.

Vor Bewertung erwirtschaftet die Bank ein Ergebnis von knapp 4,9 Millionen Euro (+17 Prozent).

 

Stärkstes Wachstum im Kreditgeschäft

Das Wachstum der Kundenkredite hinkte den Kundeneinlagen in den letzten Jahren stets hinterher. Erstmals im Jahr 2012 verkehrt sich diese Entwicklung. Schwergewicht im Neugeschäft sind mittlerweile die Kredite, welche in der Gesamtbank um 8 Prozent (Branche: 4 Prozent) auf 80 Millionen Euro gewachsen sind. Die Neukredite wurden zur Hälfte in der Region und zur Hälfte in der EthikBank, also deutschlandweit, investiert – hier vor allem in Photovoltaikanlagen und ökologische Bauprojekte. Damit hat sich das Kreditgeschäft der EthikBank binnen einen Jahres um 46 Prozent erhöht. So soll es auch weitergehen, denn „angesichts des Nullzinsniveaus sind alle strategischen Weichen auf die weitere Entwicklung der Kundenkredite gerichtet“, so Klaus Euler.

Einlagenwachstum vor allem bei Girokonten und Geschäftskonten

Ausgehend von 10 Prozent im Vorjahr, haben sich die Kundeneinlagen auf Gesamtbankebene im Jahr 2012 um nur 4 Prozent erhöht (+ 10 Millionen Euro). Das Wachstum kommt aus der EthikBank. Zum Jahresende verwaltet sie Kundeneinlagen in Höhe von insgesamt 136 Millionen Euro (+ 12 Prozent). Den wesentlichen Grund für den gedämpften Aufwärtstrend sieht Klaus Euler im gegenwärtigen Zinsniveau: „Im Gegensatz zu vielen anderen Banken haben wir weder ein Liquiditäts- noch ein Bonitätsproblem. Deshalb müssen wir keine Lockangebote in den Markt werfen, die aus Ertragsgesichtspunkten jenseits von Gut und Böse sind.“ Das extrem niedrige Zinsniveau hat die Nachfrage auf der Einlagenseite auf Gesamtbankebene nur moderat (+ 4 Prozent) steigen lassen. Das stärkste Volumenwachstum erreichte die Bank bei Girokonten und Geschäftskonten, die jeweils um 65 Prozent gestiegen sind.

Ungebrochene Nachfrage folgt gesellschaftlichem Trend: 16 Mio Bundesbürger sind potenzielle Kunden nachhaltiger Banken

Nach wie vor stark wachsen die Konten. Allein in der EthikBank ist die Kontenzahl um insgesamt 19 Prozent gestiegen. Nach Meinung von Vorstandsmitglied Sylke Schröder hat die hohe Nachfrage ihre Ursache in einem gesellschaftlichen Trend: „Schon heute ist jedem vierten Bundesbürger bekannt, dass es alternative Banken gibt“ und verweist damit auf die erste Social-Banking-Studie vom April 2012, die zu einer überraschenden Prognose kommt: Demnach hat der Markt für nachhaltige Banken ein Potenzial von 16 Millionen Bundesbürgern.

Betriebsergebnis noch einmal gestiegen

Das Betriebsergebnis vor Bewertung beläuft sich auf 4,9 Millionen Euro (Anteil EthikBank 700 TEUR) und ist im Vergleich zum Vorjahr wieder gestiegen (+ 17 Prozent). Das entspricht einem relativen Ergebnis von 1,68 Prozent gemessen an der Bilanzsumme. Im Vergleich mit einer durchschnittlichen Genossenschaftsbank hat die Bank damit einen Ergebnisvorteil von 0,6 Prozent erwirtschaftet (Branche: 1,06 Prozent). Als Gründe für den nochmaligen Ergebnisanstieg nennt Klaus Euler das Wachstum im Kreditgeschäft bei moderat gestiegenen Kosten. Die komfortable Ertragssituation wird sich aber nicht fortsetzen: „Unter dem gegenwärtigen Zinsniveau leiden alle Banken, auch wir“, erklärt Klaus Euler. Für die Folgejahre rechnet die Bank deshalb mit sinkenden Erträgen, „bei denen wir zwei bis drei Jahre die Zähne zusammenbeißen müssen.“

Zukunft liegt im Kreditgeschäft – langfristig günstige Kreditzinsen

In den kommenden Jahren will sich die Bank auf den Ausbau ihres Kreditgeschäftes konzentrieren. Dafür hat sie beste Voraussetzungen: „Im Vergleich zu vielen anderen Banken haben wir genug Geld, um den Kreditwünschen unserer Kunden gerecht werden zu können. Wir müssen uns nicht teuer am Kapitalmarkt refinanzieren und können deshalb langfristig günstige Kreditkonditionen anbieten“, erklärt Klaus Euler. Bedarf für neue Kreditprodukte sieht die Bank derzeit nicht: „Wir haben für alle Bedarfe ein Angebot – sowohl für Privatkunden als auch für Geschäftskunden und konzentrieren uns deshalb darauf, die bestehenden Kredite weiterzuentwickeln.“ Aktuell arbeitet die Bank an neuen Förderkriterien für den ÖkoBaukredit, die bis zum Frühjahr 2013 umgesetzt werden sollen.

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