Prinzipien und Werte

Wir fördern

je ein Frauen-, Ethik- und Umweltprojekt. Auch Sie können unseren Projektpartnern helfen, indem Sie sich bei Ihrer Geldanlage für eine Fördervariante entscheiden.

Das EthikBank-Prinzip

unterscheidet uns von konventionellen Banken:

Bilanz-Pressekonferenz am 25.02.2015

25.02.2015

    EthikBank trotzt der Krise und legt überdurchschnittlich gute Bilanz vor - Querdenken mit Erfolg

    Ein überaus positives Ergebnis des Geschäftsjahres 2014 präsentierte die EthikBank heute in Erfurt. Die ethisch-ökologisch ausgerichtete Bank weist ein überdurchschnittliches Bilanzsummenwachstum von 16 Prozent auf.

    Trotz Eurokrise bleibt sich die EthikBank in ihrer stetigen Entwicklung treu. „Immer mehr Menschen wollen wissen, was mit ihrem Geld passiert“, sagt der Vorstandsvorsitzende Klaus Euler. „Sie identifizieren sich zunehmend nicht mit dem bloßen Besitz des Geldes sondern vor allem mit dem gesellschaftlichen Wert, den sie damit schaffen können.“ Dank strenger ethisch-ökologischer Anlagekriterien und bedingungsloser Transparenz betrachten sie die EthikBank hierfür als einen idealen Partner. Deshalb steigt das Kundenvolumen des alternativen Kreditinstituts kontinuierlich. Entsprechend wuchsen die Einlagen der Bank von 163 auf 185 Mio. (sieben Prozent). Das Eigenkapital der Bank ist mit knapp 26 Mio. doppelt so hoch wie gesetzlich vorgeschrieben. Die Aufwand-Ertrag-Relation liegt bei sehr effizienten und damit zukunftsfähigen 58 Prozent. Als Kreditgeber erfreut sich die Bank ebenfalls großer Beliebtheit und kann ein Wachstum von sieben Prozent in diesem Bereich aufweisen. Vor allem der ÖkoBauKredit überzeugt die Kunden. „Ein Grund dafür ist die Ausrichtung auf eine energieeffiziente und ökologische Bauweise“, informiert Euler. „Wer unsere ökologischen Förderkriterien erfüllt, den belohnen wir mit einem günstigeren Zinssatz.“

    Solche Zeichen des Wertewandels hin zu einer nachhaltigeren Lebensweise gelte es aufzugreifen und stärker zu betonen. „Die Krisen der vergangenen Jahre haben bei vielen Menschen zu Misstrauen und Resignation geführt“, sagt Euler. „Doch durch unsere Kunden erfahren wir zunehmend, dass für sie der Wechsel zur EthikBank ein wichtiger Schritt ist, um sich davon freizumachen und das Ganze in einen positiven Prozess umzuwandeln.“ Sie übernehmen mehr Verantwortung für ihr Handeln und bezögen aktiv Position gegen die Dinge, mit denen sie unzufrieden sind.

    Dem gegenüber steht allerdings die anhaltende Eurokrise, die derzeit die Bankenlandschaft erheblich verändert. „Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank hat dazu geführt, dass der Preis für Geld nahezu auf null gesunken ist, die Investitionsbereitschaft konnte hingegen bisher nicht angekurbelt werden“, erklärt der Vorstandsvorsitzende die Situation. Allerdings zerstören die Maßnahmen das Zinsgeschäft – die Haupteinnahmequelle der Volksbanken, Sparkassen und vieler mittelständischer Institute. Geld lasse sich für die meisten Banken nur noch durch Spekulationen verdienen. Die EZB greife mit dieser Politik also deutlich in den Wettbewerb zugunsten der Großbanken ein, da diese die Spekulationswirtschaft seit jeher betreiben. Die regionale Verankerung der Volksbanken und Sparkassen, das dichte Filialnetz und die Kreditversorgung mittelständischer Unternehmen seien gefährdet. „Mehr Geld bedeutet nicht automatisch mehr Wachstum“, fasst Euler die Kritik an der EZB-Politik zusammen. „Vielmehr müssen die Politik und die Gesellschaft endlich akzeptieren, dass es ewiges Wachstum nicht geben kann.“

    Neben den niedrigen Zinsen haben die mittelständischen Kreditinstitute außerdem mit der Regulierungswut aus Brüssel zu kämpfen. „Ausgerechnet die Volksbanken und Sparkassen, die durch ihr solides Wirtschaften Deutschland so gut durch die Bankenkrise getragen haben, trifft die geballte Regulierungswut aus Brüssel besonders hart“, sagt der Vorstandsvorsitzende. „Während Großbanken, die eigentlichen Verursacher der Krise, den bürokratischen Aufwand stemmen können, wird er für uns zunehmend zur Herkulesaufgabe.“ Die zusätzliche Belastung behindere nicht nur das alltägliche Geschäft sondern auch die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Trotz aller Widrigkeiten sieht Klaus Euler die EthikBank gut für die Zukunft aufgestellt: „Der Wunsch nach einer alternativen Bank wie uns, die mit dem Geld der Kunden nachhaltig wirtschaftet, soziale Werte schafft und sich bei all dem problemlos über die Schulter schauen lässt, wird durch die Unwägbarkeiten im Finanzsektor immer größer. Wir helfen gern beim Umdenken und Umlenken.“

    oder gehen sie nach oben zum Seitenanfang

    Mehr Informationen

    Sie haben Fragen?

    Unsere Redaktion antwortet gern.

    Schreiben Sie uns!

    036691-58208

    Für Eilige

    Pressestimmen auf einen Blick

    Für Gründliche

    Presseberichte, die über die EthikBank veröffentlicht wurden