Prinzipien und Werte

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Das EthikBank-Prinzip

unterscheidet uns von konventionellen Banken:

EthikBank aktualisiert Anlageuniversum

04.12.2014

    Fokus auf Menschenrechte bringt Bewegung ins Unternehmensrating

    Die OSRAM Licht AG erscheint neu auf der Positivliste. Die Liste „Kontroverse“ wächst um sieben Unternehmen.

    Ziel der EthikBank ist es, durch ihre Anlagepolitik Einfluss auf eine nachhaltige Wirtschaftsweise zu nehmen. Zum Anlageuniversum der Bank gehören die mittelständischen Unternehmen des Natur-Aktien-Index (NAI) und des Global Challenges Index (GXC) sowie Unternehmen des DAX und MDAX. Letztere durchlaufen zuzsätzlich einen zweistufigen Auswahlfilter aus Tabu- und Positivkriterien. Die EthikBank investiert dabei nur in Unternehmen, die nicht gegen ihre Tabukriterien, wie z. B. Militärwaffenproduktion, Menschenrechtsverletzung oder Kinderarbeit, verstoßen, und die sich zusätzlich für nachhaltige Ziele engagieren.

    Regelmäßig im Herbst aktualisiert die EthikBank ihr Anlageuniversum und unterzieht DAX- und MDAX-Unternehmen ihrer Ethikprüfung. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen münden in Positiv- und Negativlisten.

    Neu auf der Positivliste: Die OSRAM Licht AG

    Neu auf der Positivliste erscheint die OSRAM Licht AG, die seit 2013 im MDAX gelistet ist. Das Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Lichtherstellern. Nach den Untersuchungen der imug Beratungsgesellschaft für sozial-ökologische Innovationen in Hannover, ist die nachhaltige Unternehmensentwicklung ein integraler Bestandteil von OSRAM Licht AG. Das Unternehmen verfügt danach über eine konzernweite Umweltpolitik und alle Produktionsstandorte sind nach der internationalen Umweltmanagement-Norm ISO 14001 zertifiziert.

    Besonderer Fokus auf die Einhaltung der Menschenrechte

    Einen besonderen Fokus bei der Aktualisierung ihres Ethik-Research legte die Bank in diesem Jahr auf die Standards zur Einhaltung der Menschenrechte. Sie bezieht sich dabei auf die Untersuchungen der imug Beratungsgesellschaft für sozialökologische Innovationen mbH aus Hannover.

    Untersucht wurde, unter anderem, ob Unternehmen den Umgang mit Menschenrechten klar und aussagefähig als Leitlinien in ihrer Unternehmenspolitik thematisieren und sich zur Einhaltung internationaler Standards, z. B. des ILO Core Labour Standards oder des UN Global Compact, verpflichten. Zudem sollten Unternehmen ein System implementiert haben, das die Einhaltung der Leitlinien überwacht, Missstände gegenüber dem Management adressiert und eine Nicht-Einhaltung behebt.

    Bereich „Kontroverse“ wächst

    Insgesamt sieben Unternehmen musste die EthikBank aufgrund der aktuellen Untersuchung von der Positivliste auf die Liste „Kontroverse“ setzen, weil diese Unternehmen in der Regel in Ländern mit erhöhtem Risiko für Menschenrechtsverletzungen (z.B. China, Russland) tätig sind, sie aber nach Einschätzungen der imug nur bedingt über systematische Regeln zur Einhaltung, Umsetzung oder Überwachung ihrer Menschenrechtsnormen verfügen.

    Die größte Herausforderung für diese Unternehmen ist es, dafür Sorge zu tragen, dass die Menschenrechte entsprechend ihres unternehmenspolitischen Verhaltenskodex in ihrer gesamten Lieferkette beachtet werden und dass es angemessene Kontrollsysteme dafür gibt. Die Überprüfung der Einhaltung ihrer Verhaltenskodizes delegieren die meisten Unternehmen auf Ihre Zulieferer. Dabei mangelt es oft an Einflussnahmemöglichkeiten. Hier sind z. B. bessere Management- und Schulungssysteme zur Umsetzung und Überwachung der Einhaltung dieser Normen gefragt.

    „Der Export von deutschen Unternehmen eilt hier den Nachhaltigkeitsstrategien voraus. Wichtig ist, dass die Strategien zur Einhaltung der Menschenrechte an die tatsächliche Entwicklung angepasst werden.“, sagt der Vorstandsvorsitzende der EthikBank, Klaus Euler.

    Detailliertere Informationen zum Unternehmens-Rating veröffentlicht die Bank unter der Rubrik „Ethik-Kompass“.

    Über die EthikBank

    Die im Jahr 2002 gegründete Bank investiert das Geld ihrer Kunden für Mensch und Natur. Grundlage für alle Geschäfte sind die sozialökologischen Anlagekriterien der Bank und größtmögliche Transparenz. So legt die Bank jedes einzelne Geschäft im Internet offen („Gläserne Bank“).

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