Prinzipien und Werte

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Das EthikBank-Prinzip

unterscheidet uns von konventionellen Banken:

Sicherheit geben, Angst nehmen

13.05.2015

    Das Förderprojekt der EthikBank „hamromaya Nepal e. V.“ nach dem Erdbeben

    Mit Besorgnis blickt die Welt derzeit nach Nepal. Nach dem schweren Erdbeben Anfang des Monats, kommt das kleine Land auf dem Dach der Welt nicht zur Ruhe. Ein erneut sehr starkes Nachbeben erschütterte gestern die Region im Himalaya. Auch die Mitarbeiter der EthikBank beobachten mit Besorgnis die Geschehnisse, denn sie sind auf ganz besondere Weise mit dem kleinen Land verbunden: Seit zwei Jahren unterstützt das alternative Kreditinstitut den jungen Verein „hamromaya Nepal e. V.“, dessen Mitglieder sich in verschiedenen Projekten um nepalesische Kinder kümmern. So betreuen sie etwa ein Waisenhaus und eine Behindertenschule in Kathmandu. „In der Nacht erreichte mich die Information, dass alle Kinder, Mitarbeiter und Vereinsmitglieder, die sich derzeit in Nepal aufhalten, wohlauf sind“, sagt Khai-Thai Duong, der 1. Vorsitzende des Vereins. „Freunde vor Ort haben berichtet, dass es gestern wohl bis zu zehn Nachbeben gegeben hat und sich die Menschen überwiegend im Freien aufhalten.“

    Während des großen Bebens Ende April befand sich der Frankfurter Student noch vor Ort in Kathmandu. Auch damals blieben alle Angehörigen der Projekte unverletzt. Ebenso Das neue Gebäude des Waisenhauses Buddhist Child Home hatte ebenfalls keinen Schaden genommen. Allerdings sei in einer vom Verein betreuten Behindertenschule eine Mauer eingestürzt und einige Bauten haben massive Risse davongetragen – ob die Schäden nur oberflächlich sind oder die Häuser möglicherweise vom Einsturz bedroht sind, müsse noch geklärt werden. Bauexperten sollen sobald wie möglich die Situation begutachten.

    Wenn Duong erzählt, wie er die Geschehnisse vom 25. April erlebt hat, dann bekommt man einen Eindruck von den Ausmaßen des Bebens: „Die Kinder schauten im ersten Stockwerk des Hauses gemeinsam Fernsehen, als plötzlich der Strom erlosch. Keinen Moment später gab es einen heftigen Ruck, den ich als Umfallen eines schweren Objektes in einer der oberen Stockwerke deutete. Dann begann das Haus zu vibrieren, um wenige Augenblicke später hin und her zu wanken. Es war schwer, sich auf den Füßen zu halten“, erzählt der Student. „Die Kinder fingen an zu schreien. Wir riefen sie hektisch dazu auf, das Gebäude zu verlassen. Das starke Schwanken machte es unmöglich, gerade Schritte zu gehen.“ Schließlich gelangten Kinder und Helfer auf ein freies Feld, wo sie auch die Nacht verbrachten – gemeinsam mit vielen anderen Anwohnern.

    So froh Khai-Thai Duong darüber ist, dass er und alle Angehörigen der Projekte unbeschadet überlebt haben, so sehr ist ihm bewusst, welchen Schaden die Erdbeben in anderen Teilen Nepals angerichtet haben. Vor allem im Umland von Kathmandu sei die Lage katastrophal. „Man muss zwischen der modernen Hauptstadt und der ländlichen Umgebung unterscheiden“, sagt er. Das Epizentrum des großen Bebens befand sich in Ghorka, einem ländlich geprägten Distrikt Nepals. Dort traf das Erdbeben die Bevölkerung am stärksten. 90 Prozent der Häuser sind in diesem Gebiet zerstört, inzwischen liegt die Zahl der Todesopfer bei über 8.000. Durch das neue Beben steht zu befürchten, dass sich die Lage weiter verschlechtert.

    Auch wenn zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar ist, welche Schäden an den Projekten von „hamromaya Nepal“ zu beklagen sind, hat die EthikBank bereits jetzt ihre Hilfe angekündigt. „Wir stehen bei einem möglichen Wiederaufbau natürlich an der Seite unserer Förderpartner und werden den Verein finanziell unterstützen“, versichert der Vorstandsvorsitzende der Bank Klaus Euler. "Im Moment hat die Ersthilfe oberste Priorität, weshalb wir darum bitten, für die großen Organisationen mit der entsprechenden Expertise in diesem Bereich zu spenden, also etwa UNICEF oder den Aktion-Deutschland-hilft e. V.", sagt Khai-Thai Duong. Im Hinblick auf die Arbeit seines Vereins ist ihm vor allem eins wichtig: „Wir werden jetzt noch enger an unsere Projekte heranrücken. Wir möchten noch mehr für die Menschen – vor allem für die Kinder – in Nepal da sein, ihnen Sicherheit geben und die Angst vor der Zukunft nehmen.“

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