Prinzipien und Werte

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Das EthikBank-Prinzip

unterscheidet uns von konventionellen Banken:

„Ich wäre gern noch länger geblieben“

29.10.2015

Für Lukas Renkewitz stand am Ende ganz klar die Erkenntnis: „Diese vier Wochen im Pflegeheim haben mich persönlich in meiner Entwicklung weitergebracht.“ Eigentlich absolviert der 19-Jährige gerade eine Lehre zum Bankkaufmann. Kontoeröffnungen, Beratungen zu Geldanlagen oder Kreditsachbearbeitung gehören zu seinem Azubi-Alltag. Doch die EthikBank legt großen Wert darauf, dass ihre Auszubildenden auch den Blick über den Bankschalter hinaus schärfen und die eigene Komfortzone verlassen. Das Sozialpraktikum gehört daher ebenso zur Ausbildung wie die vier Wochen auf dem Bauernhof zu Beginn der Lehrzeit.

    Bankazubi sammelt Lebenserfahrungen beim Sozialpraktikum im Pflegeheim

    Lukas Renkewitz hat einen Monat lang im Diakoniezentrum Bethesda gearbeitet – wie alle EthikBank-Azubis im dritten Lehrjahr. Jeden Tag hat er das Pflegepersonal auf Station 3 unterstützt. Für ihn war diese Arbeit komplettes Neuland. Lukas hat die Senioren zum Frühstück oder Mittagessen gebracht, bei Bedarf die Mahlzeiten gereicht. Er ist mit ihnen Spazieren gegangen oder zur Andacht, hat vorgelesen oder einfach nur zugehört: „Die älteren Leute haben unheimlich viel Freude daran, von früher zu berichten. Und ich fand es toll zu hören, wie sie ihre Geschichten erzählen. Vieles war plötzlich so greifbar, was die Leute alles erlebt haben – den Krieg, die Zeit in der DDR.“

    Die ersten Praktikums-Tage waren jedoch schwierig für den 19-Jährigen. Nicht weil er die Arbeit, die Kollegen oder die Bewohner nicht mochte. Er hat sich selbst konfrontiert gesehen mit der Frage: „Was wird aus mir, wenn ich mal alt bin?“ Darauf hat er auch im Praktikum keine Antwort finden können. Doch nach den vier Wochen, die er mit den alten und pflegebedürftigen Menschen verbracht hat, nimmt er vor allem Positives mit an seinen Ausbildungsplatz. Er fand es unheimlich schön, wie schnell ihn die Pflegeheim-Bewohner angenommen haben und war erstaunt mit welcher Dankbarkeit sie auf seine Arbeit reagiert haben. Lukas selbst hat das Gefühl, gereift zu sein: „Ich habe jetzt mehr Geduld, wenn ich zum Beispiel ältere Leute an der Supermarktkasse erlebe. Ich bin rücksichtsvoller. Das setze ich auch im Umgang mit den Bankkunden um.“

    Für die EthikBank sind es genau diese Erfahrungen, die die jungen Leute aus ihrem Praktikum mitnehmen sollen. Außerdem lernen sie dabei Berufe kennen, die auf körperlich schwerer Arbeit basieren und erleben, wie hart die Menschen der Region ihr Geld verdienen. Auch Lukas Renkewitz hat großen Respekt vor der Arbeit des Pflegepersonals gewonnen, das wie er sagt „mit Herzblut dabei ist“.

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