Unsere Kunden
berühren die Welt

„Richtig leben" – kann viele Gesichter haben. Lange schon hatte ich eine Maxime: Ich wollte mir beim Reden nicht mit dem Handeln und beim Handeln nicht mit dem Reden widersprechen. Alles sollte "echt" sein und besonders dort taugen, wo Alltag am dichtesten ist. Diese Maxime führte mich zu Verschiedenem, unter anderem und was das Geld angeht, zur EthikBank.
Bei meiner Arbeit indes landete ich bei den Wörtern. Es war kurz nach dem Jahrtausendwechsel, als ich ein neues Arbeitsfeld suchte, erstmals eines, das ich nicht nur beherrschte (gärtnern, unterrichten, Warenhandel), sondern auch wollte. Bei dieser Arbeit sollte es essentiell zugehen, jedoch nicht spektakulär. Sie müsste mit professionellen sowie Alltagstexten von und für jedermann zu tun haben. Denn Sprache ist schließlich für alle da. Sprache, so kann man es vielleicht sagen, kommt aus einer Art Nichts und ist verfügbar wie Atemluft. Leider kann man sie ebenso verschmutzen wie Atemluft. Davor zu schützen wollte ich einen Beitrag leisten. Denn werden Sätze gut gesetzt und Wörter gut gewählt, wirken sie entsprechend. Ich wollte eine "Angestellte" der Sprache werden. Zentral bei der Betriebsgründung war der Gedanke, dass Sprache im Alltag und in aller Munde stattfindet, überwiegend also "auf der Straße". Mein zukünftiges Büro sollte genau dort hin: auf die Straße, auf Räder.
Mein Anliegen formulierte ich schließlich so: Sollen unsere buchstäblich unbegrenzt zur Verfügung stehenden Wörter adäquat wirken, kommt es auf das Wie an. Dieses Wie soll der Mittelpunkt meiner neuen Dienstleistung für professionelle Schreiber und jedermann werden. Ich wollte diese Dienstleistung genau dort etablieren, wo Sprache herkommt und sein will – auf der Straße. Als ein Name für den Betrieb gefunden war, baute ich einen Transporter zum geräumigen Büro um, mit Schreibtisch, Stühlen, Rechner, Drucker, stellte Nachschlagwerke und Espressomaschine ans Fenster und auch eine robuste Topfpflanze. In Thüringer Städten handelte ich Plätze und Standgebühren aus und fuhr die neu entstandenen "Haltestellen" wöchentlich nach Zeitplan an (Mobiliar und Inventar gut festgeschnallt). Ein Ständer mit schönen Postkarten und ein Sonnenschirm im Eingangsbereich sollten Interessierte aufmerksam machen. Als Leute mit der Zeit merkten, was der Textwagen überhaupt war, ging das Korrigieren und Formulieren allmählich mit Bewerbungen, Faltblättern, Briefen los, es kamen Buchmanuskripte, Habilitationsschreiben, Praktikumsberichte, Amtsschreiben hinzu, manchmal eine Rede, ein Gedicht, eine Todesanzeige, einmal ein Liebesbrief. Seit einiger Zeit ist der Textwagen (durch Umzug) in Dettenheim-Liedolsheim bei Karlsruhe zu erreichen, noch immer über www.textwagen.de. Geschäftskonto? Läuft natürlich über die EthikBank.“

Anna Mawista, Liedolsheim,
www.textwagen.de

„Als Geschäftsführer und Gründer von creoven.de, einem Online-Anbieter von Lüftungstechnik, setze ich mich leidenschaftlich mit umweltfreundlichen Technologien, wiederverwertbaren Materialen und den neuesten Trends im Bereich der kontrollierten Wohnraumlüftung auseinander. Ständig bin ich auf der Suche nach neuen innovativen Firmen, deren Produkte sich für unseren Webshop eignen. Es ist mir ein besonderes Anliegen, auch unsere Kunden über die energiesparenden Effekte und die umweltfreundlichen Materialien der angebotenen Produkte aufzuklären. So haben wir neben unseren regulären Ratgebertexten z. B. firmenintern ein eigenes Video gedreht, in dem wir über die Vorteile der Wärmerückführung durch Deckenventilatoren aufklären. Dies hat uns in der Konzeptionierung und an den Drehtagen viel Spaß gemacht und auch jede Menge unserer Nutzer angesprochen. Online entstand ein reger Austausch über dieses Thema und wir haben einige Menschen für das Thema interessieren können – so stelle ich mir gelungen umgesetzte Umweltprojekte vor.
Unser Konzept, die Umwelt jederzeit zu schützen, setzten wir auch in Arbeitsräumen und Lager um. So nutzen wir z.B. Ökostrom aus regenerierbaren Energiequellen und haben vor kurzem das gesamte Lager mit energiesparenden LEDs ausgestattet. Durch das eigene Palettenlager verkürzen wir zudem unsere Lieferwege und tragen so zur Senkung des CO2-Ausstoßes bei. Unsere Mitarbeiter bevorzugen für den Arbeitsweg öffentliche Verkehrsmittel, was wir als Unternehmen durch die Bereitstellung von Fahrkarten-Abonnements fördern. Auch für Firmenreisen nutzen wir vorwiegend öffentliche Verkehrsmittel wie die Bahn und vermeiden Flüge soweit es geht. Darüber hinaus unterstützen wir verschiedene Hilfsprojekte. Dass ich mich also für die EthikBank entschieden habe, ist für mich eine selbstverständliche Konsequenz meines Denken und Handelns. Ich stehe für gesundes Wachstum, in allen Bereichen und freue mich eine ebenso denkend und handelnde Bank gefunden zu haben.”

Tobias Krist, Altenburg,
www.creoven.de

"Ich möchte zeigen, dass es auch aus scheinbar ausweglosen Situationen Wege in eine hoffnungsvolle Zukunft gibt. Deshalb will ich die Welt berühren. Das ist meine Geschichte: Bis 1995 war ich ein erfolgreicher Geschäftsmann. Bereits mit 17 Jahren managte ich Bands und Rockkonzerte in Frankfurt am Main und in Mainz. Mit 22 hatte ich einen eigenen Autohandel und führte eine Agentur in München. Ich war auf der Überholspur. Dann kam der Tag, der mein Leben völlig veränderte: Am 13. Juli 1995 raste ich mit Tempo 140 in einen Lkw. 44 Jahre war ich damals. Vom Unfall selbst und was mit mir passierte, wusste ich später nichts mehr. Man erzählte mir, dass man mich aus meinem zerstörten Wagen befreien musste. Mein Herz hatte aufgehört zu schlagen. Ich hatte 43 Knochenbrüche, fünf Blutungen im Gehirn, ein Schädel-, Hirn-, und Polytrauma. Gleichgewichts- und Sprachzentrum waren zerstört. Ich lag im Koma.
Der Kampf zurück ins Leben war schwer. Über Jahre hinweg lernte ich mühsam wieder Schreiben und Lesen. Außerdem wollte ich arbeiten, musste arbeiten, um meine Existenz zu sichern. Unzählige Bewerbungen blieben erfolglos. Ich verlor sogar mein Dach über dem Kopf. Aber ich gab nicht auf! Schließlich bekam ich eine Anstellung bei einem Mobilfunk-Anbieter, warb für diesen neue Mitarbeiter an und war für die Betreuung und das Coaching von Führungskräften zuständig.
Mein Ziel: Ich wollte wieder selbstständig arbeiten - im Autohandel. Ich habe es geschafft. Seit 2009 gehört meine Firma ReStart-AUTO zu den führenden Online-Autohändlern. Für mein Comeback ins Arbeitsleben hatte ich einen festen Begleiter: die EthikBank. Sie war in einer kritischen Phase meines Lebens an meiner Seite und ist es auch heute noch. Was ich erlebt habe, habe ich in einem Buch festgehalten. „Auferstehung Schulz“ heißt es und erzählt davon, dass es sich lohnt, zu kämpfen.“

Erich F. Schulz, Schlaitdorf/Stuttgart,
www.restart-auto.de

Nachhaltiges Leben ist uns sehr wichtig, daher war es für uns selbstverständlich diese Werte von Beginn an auf den geschäftlichen Bereich zu übertragen. Es fing bei der Auswahl einer Bank an, die ethisch-ökologische Konten und Geldanlagen bietet und transparent im Umgang mit dem Geld ihrer Kunden ist, was wir bei der EthikBank gefunden haben. Mit unserem philosophischen Bildungsinstitut PAIDOSOPHOS verbreiten wir den Grundgedankens von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).
Unser Alleinstellungsmerkmal ist dabei eine besondere Vorgehensweise – das Philosophieren. PAIDOSOPHOS versteht das Philosophieren als Zweck an sich. Wir bieten Orte um gründlich und reflektiert Nachdenken zu können und sich im eigenen Denken zu orientieren. Um gewissenhaft Handeln zu können, muss man die Zusammenhänge seiner Handlung durchschauen und sich die Zeit und die Muße nehmen diese Zusammenhänge verstehen zu wollen. Genau da setzt PAIDOSOPHOS mit dem Philosophieren an. Nur wer aus eigener Überzeugung hinter nachhaltigem Handeln steht, wird es auch langfristig umsetzen und authentisch leben. Das Philosophieren hilft die eigenen Werte sichtbar zu machen und komplexe Beziehungen zu ordnen und zu verstehen.
Uns ist es wichtig, schon bei den Kleinsten in der Kita anzusetzen und logisches Denken und Urteilsvermögen über das Philosophieren zu fördern. Das Spektrum von PAIDOSOPHOS reicht von Projekten mit Kindern über Konzepte in der Erwachsenenbildung bis hin zur Beratung in Unternehmen. Durch die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sind wir am Puls der Zeit und erfahren aus einer philosophischen Sensibilität heraus innovative und zukunftsweisende Ideen, die wir in die Unternehmensberatung einfließen lassen.

Birgit Becker und Judith Ebersoll für PAIDOSOPHOS, Darmstadt,
www.paidosophos.de

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